Kleines Honiglexikon

Lexikon, Erklärungen für Propolis, Honig, Bienenwachs und mehr

Lexikon, Erklärungen für Propolis, Honig, Bienenwachs und mehr

 

AKAZIEN / ROBINIENHONIG 

wird oft so genannt, wegen der Bezeichnung der Robinie als Scheinakazie oder "Falsche Akazie". 

iStock_000006376411_ExtraSmallRobinienblütenRobinienbluetemitBiene mit Biene

Der Robinienhonig ist fein und lieblich im Geschmack und nicht sehr süß. Dieser Honig ist bei Kindern sehr beliebt auch wegen seiner flüssigen Konsistenz, er kristallisiert erst  allmählich aus. Die Farbe von Akazienhonig ist sehr hell bis zuweilen goldgelb. Mehr dazu auf  robinienhonig.de 

BIENEN treten nur in  Völkern auf, werden von einer Königin regiert. Von Imkern eingesetzt als Honigbiene (Westliche Honigbiene)  leben sie in Bienenstöcken.DSC_0400

Diese Bienenstöcke  (auch Beuten genannt ) erleichtern dem Imker die Bienenhaltung, den Transport der Bienen und die Gewinnung von Honig.

 

CREMES aus den Bienenerzeugnissen werden seit vielen Generationen Pflege- und Schönheitsprodukte hergestellt. Die Grundlage für die Herstellung sind Honig, Bienenwachs, Gelee Royale und Propolis. Je einfacher und natürlcher die Bestandteile sind, desto wirksamer, verträglicher und gesünder ist die Kosmetik.


 

DROHNEN sind die männlichen Bienen. Drohnen haben  keinen Stachel und können deshalb nicht stechen. Die meiste Zeit ihres Lebens sind diese Drohnen recht träge, sie beteiligen sich nicht am Sammeln von Pollen oder Nektar, sondern lassen sich füttern und tragen nur selten zum Gesamtwohl des Bienenvolks bei: zum Beispiel wenn sie die Brut wärmen oder den Bienenstock im Sommer kühlen.

Die wesentliche Funktion der Drohnen ist jedoch die Begattung der Bienen-Königinnen. Dabei paart sich die Königin meist mit zehn bis zwanzig Drohnen.  Nach der Paarung sterben die Drohnen.

 

 

E901   ist die Bezeichnung für Bienenwachs als Lebensmittelzusatzstoff.

 

FRÜHLINGSBLÜTEN-Honig  fruchtig und mild ist diese Komposition aus Obstblüten, Raps und anderen Blüten des Frühlings. Die Obstblüten sorgen für Abwechslung bei den Aromen. Der Rapsanteil macht den Honig herrlich ausgewogen.

GESCHLEUDERT oder geerntet wird der Honig  in den meisten Fällen durch den Imker. Der Honig muß aus den Waben heraus, durch schleudern, pressen oder andere Verfahren. Der Honig wird gereinigt, gerührt und abgefüllt.


HEIDEBLÜTENiStock_000004201574_ExtraSmall  -Honig, der nur mit Wanderung und viel Aufwand zu ernten ist, das wird natürlich mit einem guten Preis belohnt.
Der Geschmack ist sehr intensiv,  Imker sagen, man mag ihn und ist Fan oder eben nicht. Kleine Kristalle lassen ihn länger im Mund verweilen.


IMKER oder  auch die Imkerin sind wie die Bienen ebenfalls sehr fleißig, um dafür zu sorgen, dass der leckere Honig, in seiner Sortenvielfalt  mit
 den entsprechenden Nebenprodukten, für unser leibliches Wohl zur Verfügung steht.

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KERZEN aus Bienenwachs erhellen nicht nur in der dunklen Jahreszeit unser wohliges Heim, in verschiedenen Formen und Motiven passend für jede Gelegenheit, geben sie festlichen Anlässen oder romantischen Situationen die entsprechende Stimmung.

LINDENBLÜTEN iStock_000003626884_ExtraSmall -Honig oder Lindenhonig ist mild bis würzig im Geschmack und Aroma, und weist eine typisch fruchtige Süße auf der entsteht meistens durch das Zusammentragen von Blütennektar und dem Blütensaft der Linde.


MET ein kurzes Wort mit langer Tradition. Noch vor den Ägyptern, die wohl als erste 3500 v.Ch. die Weinerzeugung betrieben haben, kam es bei den nordischen Völkern, die Honig zu vielerlei benützten, zu spontanen Gärungen bei zu feucht gelagerten Honig, und das alkoholische Getränk ward geboren.
Heute ein Genuß zu vielen Anlässen mit Gewürzen oder Fruchtaromen verfeinert.


 

OXALSÄURE  wird  als Winterbehandlung zur Bekämpfung der Varroamilbe eingesetzt. Sie wird als 3,5-prozentige wässrige Zuckerlösung auf die Bienen geträufelt oder gesprüht. Es ist eine natürliche Säure, die z.B. in Rhabarber,Sauerampfer, Mangold und Spinat vorkommt.

 

PROPOLIS auch Bienenkittharz genannt, wird von den Bienen in einem komplizierten Prozess aus den Grundbestandteilen Baumharz, Pollen, Speichelsekret hergestellt. Mit diesem Harz werden die Löcher und Ritzen im Bienenstock verklebt, um keine Keime, Krankheiten, Pilze u.ä. herein zu lassen oder Vorhandene abzutöten. Wegen dieser Wirkung wird Propolis auch in der Volksmedizin oder Naturheilkunde eingesetzt.Propolis_detail_scharf_22

Bienenkittharzstücke vom Imker gesammelt

Siehe: http://propolis.heilen-mit-naturheilkunde.de/krankheiten/

 

RAPSHONIG ein Frühlingshonig mit einer sehr guten Sortenreinheit. Von den Rapsblüten Biene_mit_Raps_3detai

gibt es nun mal eine ganze Menge im Frühling, die von den Bienen mühelos gefunden werden. Die schwärmen alle auf das gelbe Feld und suchen nicht noch nach vielleicht anderen Blüten.  Raps ist reich an Blüten und liefert sehr viel Nektar und Pollen, blüht im Mai und Juni.
Rapshonig zeichnet sich durch ein mildes, süßes Aroma aus. Ein hoher Glukosegehalt führt zu einem schnellen Auskristallisieren was durch rühren verhindert wird, dadurch  hat er eine cremige Konsistenz und eine sehr helle bis rein weiße Farbe.                         

 


SONNENBLUMENHONIG von Sonnenblumenfeldern hat einen charakteristischen, kräftigen Geschmack. Er riecht etwas harzig und hat eine typisch hellgelbe bis orangegelbe Farbe.

TANNENHONIG, leider selten in der Mark zu finden, damit wird im Allgemeinen der Honigtauhonig von der Weißtanne  bezeichnet, von der es größere Bestände im Schwarzwald, aber auch im Schwäbischen und im Bayerischen Wald gibt. Der typische Tannenhonig hat einen kräftig würzigen Geschmack und hat im Glas gegen das Licht gehalten einen grünlich-schwarzen Farbton. Weißtannenhonig bleibt mehrere Monate, manchmal sogar jahrelang flüssig.

 

VAROAMILBE, ein Parasit der seit ca. 1977 in Deutschland sein Unwesen treibt. Jeder Imker muss seine Völker jährlich mit verschiedenen Maßnahmen der Varoabekämpfung wie Ameisensäure und - siehe auch - Oxalsäure  behandeln.

 


WALDHONIG,  ist die allgemeine Bezeichnung für Honig aus Honigtau, wenn die Herkunft nicht überwiegend von einer Pflanzenart stammt. Quellen sind Schild- und Rindenläuse auf Fichten, Douglasien, Kiefern und Tannen, oft ist auch ein gewisser Anteil von Nektar aus Blütenpflanzen vorhanden. Dieser darf aber nicht überwiegen. Er hat einen kräftigen, leicht herben Geschmack und ist von hell- bis dunkelbrauner Farbe.


ZUCKER, Honig besteht zu ca. 80% aus Frucht- und Traubenzucker, sowie anderen Zuckerarten und ist damit wesentlich verträglicher und gesünder als Haushaltszucker. Wichtge Bestandteile sind Pollen, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, Aminosäuren und Vitamine, die wir im Honig finden.